FASV Schwabstedt

Fischerei- und Angelsportverein Schwabstedt e.V

Berichte aus dem Vereinsleben

2011

20. Browning Ovens Cup

Nachdem der Regen 2 Monate ohne große Unterbrechungen auf Schleswig-Holstein niedergegangen war, hatten wir immerhin ab dem Freitag wieder gutes Wetter. Am Samstag den 24.9. war es recht gut und am Sonntag mit einem tollen Spätsommertag geradezu genial.

Da die Treene durch den Dauerregen inzwischen zu einem knapp 90 km langen See mutiert war musste hier an eine Ersatzstrecke für die Sektoren A und B ausgewichen werden. An der Eider konnte das Vorland nicht befahren werden und das Abstellen der Fahrzeuge an den Wegen musste recht diszipliniert erfolgen. Aber das ging alles ohne ganz große Probleme verhältnismäßig gut über die Bühne.

Zur Jubiläumsveranstaltung (20 Jahre) waren 37 Teams aus dem gesamten norddeutschen Raum gemeldet. Viele waren gespannt was sie in den Friedrichstädtern Stadtgewässern erwarten würde, auch die Eiderangler wussten nicht genau was sie erwartet, da diese nach den Wetterkapriolen unberechenbar geworden war. In den Sektoren A, B und E war wieder die Pose vorgeschrieben, in C die Angelart freigestellt und in D durfte nur mit Feederrute gefischt werden.

Wir (der FASV Schwabstedt) nahmen diesmal mit 3 Mannschaften teil. Eine startete unter dem Namen Browning-Ovens-Team, eine unter dem Namen ASV Schwabstedt und eine weitere Mannschaft startete als ASV Schwabstedt Jugend.

Der A-Sektor wurde mit einer Hälfte (A1) im Mittelburggraben gefischt (ca. 8-10m breit und 1,2m tief), hier fand erstmalig ein Angeln statt. Die andere Hälfte (A2) war im Westersielzug (50-80m breit und bis 4m tief). Hier verwandelte der Jungangler Lasse Güldenzoph (Team Bredstedt) seinen Endplatz (A 1) mit 218 Fischen und 6416g (28216 Punkte) zum Sektorensieg. Jan Carsten Hiller (VNS Goslar 2) war in der anderen Sektorenhälfte mit 55 Fischen und 20953g (26453 Punkte) am erfolgreichsten.

Im B-Sektor (Ostersielzug, ca. 12-15m breit und 2-3m tief) zeigte Christoph Barra (Mosella Bremen 1) seine ganze Klasse. Mit 255 Fischen und 5125g erzielte er auf Platz B55 (B1) 30625 Punkte. In der anderen Hälfte war auf dem Endplatz (B76) der erst 13 Jahre alte Brian Überleer (ASV Schwabstedt Jugend) mit 134 Fischen und 5140g und 18540 Punkten ganz Vorne zu finden.

Während in beiden Sektoren die Speedrute das Hauptinstrument war kamen in A2 (Westersielzug) auch die Kopfrute und das Rollengeschirr zum Einsatz.

Im C-Sektor (Eider Ost) galt es herauszufinden ob die großen Fische beißen würden, oder ob man im Rahmen der Punktewertung (100 Punkte je Fisch) auf Stückzahl gehen muss. Die richtige Entscheidung zu treffen ist in diesem Abschnitt schwer, da man durch den Schilfbewuchs die Nachbarn nicht sehen kann. Dies gelang auf C33 (C1) mit 113 Fischen und 6961 g (18261 Punkte) am besten Harald Windel (Mosella Bremen 1). Die andere Sektorenhälfte dominierte Uwe Seewald vom Team Rive Bremen. Er fing 24 Fische bei 12711 g (15111 Punkte) mit der Feederrute während Harald seine Fische hauptsächlich mit der Matchrute erbeutete. An vielen Plätzen ist es für die Kopfrute zu flach.

Im reinen Feedersektor auf der Weststrecke ging mal wieder richtig Wenig. Man konnte aber in allen Abschnitten ein gutes Ergebnis für die Mannschaft erzielen. Auf D29 fing Jan Scheldorf (Angelspezi Heide 1) auf über 70m Entfernung 11 Fische mit 8451g Gewicht, die bei 9551 Punkte zum Sektorensieg führten. In der anderen Sektorenhälfte wählte Uwe Machander (Team Hansa Angelköder) den anderen Weg. Er fing auf unterschiedlichen Bahnen 66 Fische die zwar nur 1858g wogen, aber ihn mit 8458 Punkten zum erfolgreichsten Angler in dieser Sektorenhälfte werden ließen.

Im E-Sektor (Weststrecke, nur Pose) setzte sich einer der wohl besten dänischen Angler durch. Peter Hansen (Browning Danmark 1) fing auf E46 insgesamt 79 Fische welche 4390g (12290 Punkte) wogen. Helmut Küttner (Browning Team Niedersachsen) war auf E68 mit 2638g und 86 Fischen (11238 Punkte) der erfolgreichste. In allen Bereichen kamen Kopfruten und Rollenruten zum Einsatz, aber auch die Speedrute brachte Beute.

Die Gewichte fielen in allen Eiderabschnitten recht niedrig aus. Aber stehendes und durch die Pumpen mooriges Wasser sind leider relativ schlechte Rahmenbedingungen. Allerdings waren wir nach dem Wetterelend der letzten Monate doch sehr froh über die vorgefundenen Verhältnisse.

Da im Prinzip jede Mannschaft mindestens einen Ausfall zu verzeichnen hatte waren wir auf das Endergebnis gespannt. Erstmalig gewann das Team Rive Bremen. Mit der Platzziffer 23 (4/3/1/10/5) waren Frank Jost, Matthias Lott, Uwe Seewald, Wolfgang Lappöhn und Jörg Johannesen diesmal nicht zu schlagen. Dicht auf folgte mit Platzziffer 24 Mosella Bremen 1 (Titelverteidiger) und Angelpezi Heide 1 mit der 26.

Die Schwabstedter Mannschaften waren dieses Jahr weniger erfolgreich. Das Browning-Ovens-Team wurde diesmal 6. (Platzz. 31), die Mannschaft ASV Schwabstedt leider nur 15 (Platzz. 41). Das Jugendteam Schwabstedt zog sich als 22. (Platz. 22) noch recht beachtlich aus der Affäre, schließlich hatte Brian Überleer ja sogar seinen Halbsektor gewonnen.

Am Sonntag fand dann noch der Supercup statt der als Tandemfischen in der Eider ausgetragen wurde. Das Wetter war super gut, die Fänge in einigen Bereichen sehr gut. Erstmalig durften beide Tandempartner Feedern, aber nur einer durfte mit der Pose fischen. Auch war wieder Punktewertung angesagt. Ein Sektor lag auf der Oststrecke (Samstag C) der Eider, 2 Sektoren wurden auf der sogenannten Weststrecke geangelt (tags zuvor D+E).

Thorsten und Jürgen Beil von Sagenhaft Schleswig-Holstein gewannen mit 26088 Punkten (13,88kg/122 Fische) auf Platz 18 (Oststrecke) die Veranstaltung. Dann folgten Heiko Hähn und Heiko Holm (ASV Tielen) mit 25490 Punkten (9,39kg / 161 Fische) und das Duo Jörg und Sven Ruhnke mit 23678 Punkten (14,08kg / 96 Fische) aus dem dritten Abschnitt.

Bei guten Wetter und guten Fängen am Sonntag konnte die Veranstaltung trotz schlechter Bedingungen im Vorfeld gut über die Bühne gebracht werden. Im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit einige Modifikationen (z.B. Tausch von Sektoren, anderes Punktesystem, etc.) geben, um die Veranstaltung vielleicht noch gerechter und auch interessanter zu machen.

Die Ergebnisse der beiden Veranstaltungen sind als Anlage beigefügt.

Rüdiger Hansen

Ergebnisse

 

 

 

 


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